Die Vulkaneifel

Die Vulkaneifel  ist eine bis 700 m ü.NN hohe Region der Eifel, die sich durch ihre in besonderem Maße mit Vulkanismus verknüpfte geologische Geschichte auszeichnet. Charakteristisch für die Vulkaneifel sind die typischen Eifelmaare sowie zahlreiche andere Zeugnisse vulkanischer Aktivitäten ( z.B. Lavaströme und Vulkankrater wie der Einbruchskessel des Laacher Sees) Die Vulkaneifel ist heute immer noch vulkanisch aktiv. Ein Kennzeichen dieser vulkanischen Aktivität sind austretende vulkanische Gase, wie zum Beispiel im Laacher See.

 

Das Gebiet der Vulkaneifel erstreckt sich vom Rhein bis zur Wittlicher Senke. Es grenzt im Süden und Südwesten an die Südeifel, im Westen an die luxemburgischen und belgischen Ardennen und im Norden an die Nordeifel mit dem "Hohen Venn". Im Osten bildet der Rhein die geografische Grenze, der Vulkanismus überschreitet diesen nicht.

Bild: Eifel Tourismus GmbH

Im Natur- und Geopark Vulkaneifel oder Vulkaneifel European Geopark sind mit dem Geopfad Hillesheim, der Vulkanroute als Teil der Geo-Route Manderscheid und dem Vulkanerlebnispfad bei Strohn drei unter anderem dem Vulkanismus der Eifel gewidmete Wanderwege entstanden.

 

Der Geopark ist in die Regionen Obere Kyll, Hillesheim, Gerolstein, Daun, Kelberg und Manderscheid unterteilt. In Daun steht das Vulkanmuseum Daun den Besuchern offen, in Strohn bietet das Vulkanhaus Strohn Wissenswertes über den Vulkanismus der Eifel und in Manderscheid sind die Maare der Schwerpunkt des Maarmuseums Manderscheid.

Der "Vulkangarten Steffeln" in der Verbandsgemeinde "Obere Kyll" zeigt auf einem rund einstündigen Rundgang an 24 Stationen anschaulich verschiedene geologische Phänomene rund um den Vulkanismus.

 

Die geologischen Besonderheiten der Vulkaneifel erschließt die Deutsche Vulkanstraße. Sie berührt die wichtigsten geologischen, kulturhistorischen und industriegeschichtlichen Sehenswürdigkeiten der Vulkaneifel.